Was schon Aristoteles über CSR wusste

Dezember 11, 2020 | Kategorie: CSR, Corporate Social Responsibility | Tags: Recruiting | Lesedauer: 3 Minuten
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26.000 – diese Zahl kann viel bedeuten: Zum Beispiel Kaufpreis eines Autos. 26.000 Sekunden sind aber auch fast ein gesamter Arbeitstag. In unserem Fall handelt es sich um die Nummer einer Norm: ISO 26000 – Nachhaltigkeitsmanagement, welche im Jahr 2010 nach fünfjährigem Prozess verabschiedet wurde. Die Norm stellt eine Leitlinie dar, um das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung zu schärfen. Was das heißt und das in der Praxis aussehen kann, erklären wir in diesem Beitrag. Und auch, was Aristoteles und Weiterbildung damit zu tun haben.

Was heißt CSR?

Corporate Social Responsibility (deutsch: „Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung“ aka „Unternehmerische Sozialverantwortung“) steht für einen Beitrag der Wirtschaft, Verantwortung für das unternehmerische Handeln in die eigentliche Geschäftstätigkeit zu integrieren. Dieses Engagement ist freiwillig und geht über die gesetzlichen Forderungen hinaus. Warum sollte sich also nun ein Unternehmen dafür interessieren? Nachhaltiges Handeln mit Verantwortung erzeugt Vertrauen. Und Vertrauen ist ein wichtiger Maßstab, wenn es um die die Beziehung eines Unternehmens zu seinen Stakeholdern geht – das sind Kunden, Geschäftspartner, aber vor allem auch Mitarbeiter!

CSR in der Praxis

„Nun ist aber offenbar, dass die Tätigkeit der Hausverwaltung ihre Bestrebungen in höherem Grade auf die Menschen als auf den leblosen Besitz richtet“ – schon Aristoteles wusste, dass ein Unternehmen die wirtschaftlichen und auch die menschlichen Aspekte nicht außer Acht lassen dürfen. Da spielt vor allem soziales Engagement hinein. CSR beinhaltet somit auch die Weiterbildung von Mitarbeitern! Regelungen zu Qualifizierung finden sich in Vereinbarungen, in denen explizit auf die Bedeutung von gut ausgebildetem Personal als Unternehmensressource hingewiesen wird. Dieser Fakt ist untrennbar mit einer positiven Unternehmensentwicklung verbunden. Fünf Gründe, warum Aus- & Weiterbildung in die CSR-Strategie eines Unternehmens gehören:

1. Mehr Fachwissen ist im Unternehmen und das führt zu Zeit & Geldersparnis. Je mehr genötigtes Know-how im eigenen Haus ist, kann Projekte leichter vorantreiben,
Prozesse optimieren oder Leistungen verbessern. Der Grund sind schnellere und routiniertere Prozesse, die durch die Aus- & Weiterbildung aneignet wurden.

2. Erhöhte Konkurrenzfähigkeit steigert den Wettbewerbsvorteil, denn das Unternehmen, das die besten Produkte auf den Markt bringt, wird gewinnen. Die Innovationen werden nur hervorgebracht, wenn man ausgebildetes Personal im Haus hat und diese entsprechend der Markttrends weiterbildet.

3. Imagesteigerung: Nur wer seine Mitarbeiter wertschätzt, wird auch die besten Potentiale bekommen. Persönliche Weiterentwicklung durch Weiterbildung stehen da ganz oben auf der Liste.

4. Mitarbeiterbindung durch entgegengebrachte Wertschätzung:  Gesteigertes Einkommen und das Gefühl “benötigt zu werden” tragen maßgeblich dazu bei, dass Mitarbeiter länger im Unternehmen bleiben. So wird durch Weiterbildung der Mitarbeiter die Fluktuation gesenkt. Das haben wir bereits in unserem Artikel über „Mitarbeiterfluktuation“ besprochen.

Am besten gleich das umfangreiche Schulungsangebot von ETC durchschmökern, hier finden Sie alles, was Sie als Unternehmen für die Aus- & Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter benötigen. Oder sind Sie zufällig auf der Suche nach talentierten Potentialen? Dann vereinbaren Sie gleich heute ein kostenloses Beratungsgespräch mit unseren Experten von Skills Campus!


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