LMS, VBT und CBT, SCORM, MOOC und WBT

November 27, 2020 | Kategorie: IT-Education | Tags: E-Learning, Glossar, Begriffe | Lesedauer: 3 Minuten
Lesedauer: 2 minuten

… wären heute wohl fixe Bestandteile von Fanta Vier’s „MFG“. In den letzten 21 Jahren hat sich eine Menge getan, vor allem was den Bereich E-Learning betrifft. Ja richtig, all diese Abkürzungen finden sich in der E-Learning-Welt wieder. Um die Sprache dieser Welt zu verstehen, erklären wir in den kommenden Wochen ein paar Begriffe des Basic-Vokabulars.  Beginnen werden wir mit LMS!

Bevor wir in medias res gehen, wollen wir einen Einblick geben, was E-Learning umfasst und beinhaltet: Es bezeichnet alle Formen des Lernens, bei denen digitale Medien für die Verbreitung und Präsentation von Lernmaterialien genutzt werden. ETC greift bereits seit vielen Jahren auf diese Lernmethode zurück. Die Lernplattform trainIT umfasst alle der vier Merkmale, die den Begriff LMS seit den 1990ern prägen:

  1. Interaktivität: nach dem Grad der Interaktionsmöglichkeiten
  2. Multicodalität: unterschiedliche Kodierungen (Text, Bild, Video) werden genutzt und miteinander kombiniert
  3. Multimedialität: Informationen werden in den verschiedensten digitalen Medien aufbereitet (E-Book, Whitepaper, E-Lectures, Podcasts)
  4. Multimodalität: E-Learning ist eine audiovisuelle, reine visuelle oder eine reine Audio-Lernform.

LMS oder VLE – Was steckt dahinter?

LMS oder VLE steht für Lern-Management-System beziehungsweise Virtual Learning Environments sind webbasierte Lernumgebungen, die, neben der Bereitstellung von Lerninhalten auch als Kommunikations- und Verwaltungstool verwendet werden. Essentielle Aufgaben, die über ein LMS gesteuert werden sind folgende:

  • Rollenverteilung: In der realen Welt neben Trainer und Teilnehmer verschiedene Rollen ein Die Rollenverteilung und Rechtevergabe funktioniert in der LMS-Welt genauso. Die unterschiedlichen Zugriffe und Anforderungen, die damit verbunden sind, werden ebenfalls im LMS verwaltet. Der Administrator vergibt diese Rollen und kann auch weitere nach Bedarf anlegen.
  • Benutzerverwaltung: Automatisiert oder manuell werden die Benutzer in dem System angelegt und in der dahinter liegenden Datenbank verwaltet.
  • Kursverwaltung: Tutoren, Trainer oder Autoren erstellen Kurse mit den entsprechenden Lerninhalten, die über eine Schnittstelle hochgeladen und bearbeitet werden können.
  • Kommunikation: Chat, Foren und Kommentarfunktion zählen zu den Kommunikationsmöglichkeiten, die von einem LMS zur Verfügung gestellt werden.
  • Lernwerkzeug: Was früher Tafel, Übungsheft und Overhead Projektor waren, sind heute OneNote, Pinboards, Online-Kalender und interaktive Whiteboards. Und das alles ganz individuell zusammengestellt, nach den Wünschen der Tutoren und Lernenden.
  • Abspielen/Visualisieren der digitalen Lerninhalte im Browser: das lokale Installieren einer Software ist nicht mehr nötig, alle Funktionalitäten des LMS können über einen Webbrowser genutzt werden. Das LMS zeigt an, wenn der Browser aktualisiert werden muss, um die volle Funktionalität zu gewährleisten.
  • Speicherung des individuellen Lernfortschrittes und User Engagement: eine Standardfunktion von LMS, welche die Benutzerfreundlichkeit erhört. 
  • Quizumgebung: obwohl nicht standardmäßig in jedem LMS integriert, kann dies leicht implementiert werden. Durch kleine Überprüfungen zwischendurch kann so das Gelernte sehr gut gefestigt werden.

Lust bekommen ein LMS zu testen? Hier geht es zu dem vielfältigen Angebot von ETC.


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