Lerntipps

November 6, 2020 | Kategorie: IT-Education | Tags: Lerntipps, Lernen Lernen, Longlife Learning | Lesedauer: 3 Minuten
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Weiterbildung ist ein zentrales Thema, einerseits für Firmen – das haben wir bereits in unserer Blogartikel „Lifelong learning“ erläutert – andererseits für ArbeitnehmerInnen. Viele von uns möchten oder müssen sich weiterbilden.

  • um den aktuellen Job zu behalten,
  • einen besseren Job zu bekommen
  • oder weil man einen neuen Lebensabschnitt beginnt, in dem man in einer anderen Branche, als bisher durchstarten will.

Was auch immer der Grund ist für eine Weiterbildung, eines bleibt in allen Situationen gleich: Man muss lernen. Es ist wichtig, für sich einen Weg finden, um motiviert an die Sache heranzugehen und das Gelernte in der Praxis anwenden und umsetzen zu können.

Wissenschaftler, Pädagogen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, haben sich mit dem Thema Lernen lernen beschäftigt, es wurden unzählige Bücher geschrieben, Thesen aufgestellt und wieder verworfen. Im Folgenden Blogartikel wollen wir euch drei Tipps geben, die sich über die letzten Jahrzehnte gehalten haben und die universell einsetzbar sind – egal ob ihr präsent, online oder hybrid lernt.

Eine Hirnhälfte ist gut, zwei sind besser

Wenn man lernt, hat man mehr davon, wenn beide Gehirnhälften angesprochen werden: Die linke Seite, hier sind Analytik, Ratio, Logik, Sprache, Lesen, Rechnen zu Hause und die rechte Seite, hier wohnen Gefühl, Intuition, Kunst, Musik und Kreativität. Hier findest du Anregungen, wie du beide der Hirnhälften aktivieren kannst und vor allem auch die Vernetzung zwischen den beiden optimierst. In einem 2-Sekunden Test findest du heraus, welche der Hälften deine dominante Seite ist.

Motivation steigern

Das Thema Motivation ist allgegenwärtig, denn Motivation ist die Triebfeder einer jeder unserer Tätigkeit, egal ob wir in der Früh aufstehen und in die Arbeit gehen oder am Abend, nach einem anstrengenden Tag ins Fitnessstudio fahren. Und auch beim Lernen ist es auch ein zentraler Faktor. So breitgefächert wie die Anwendungsbereiche sind, sind auch die Tipps, wie man individuell seine Motivation steigern kann. Diese drei Tricks sind bereits ein guter Anfang:

  • Ziele setzen: Um gekonnt Ziele zu setzen, solltest du dir im Klaren sein warum du diese Ziele erreichen willst. Ist dein Warum im Fokus, klappt es mit der Motivation deutlich besser.
  • Anreize schaffen:Der Weg ist das Ziel“ ist vielleicht eine nette Redewendung, allerdings sind wir alle darauf konditioniert, eine Belohnung zu bekommen, wenn wir etwas erreicht haben. Deshalb ist neben dem Setzen von realistischen Zielen, auch das Belohnen für das Erreichen dieser Ziele ein zentraler Motivationsfaktor.
  • Unterstützung: In der Gruppe lernen, kann der Motivation auf die Sprünge helfen. Einerseits fühlt man sich mit den Herausforderungen nicht allein, andererseits gibt es die Möglichkeit sich mit seinen Mitstreitern ein wenig zu messen.

Mach es zu deinem Projekt

Damit das mit den Zielen, und vor allem Zwischenziele (sogenannte Milestones) und den Belohnungen tatsächlich gut klappt, ist eine Lernstrategie bzw. ein Lernplan ein willkommenes Hilfsmittel. Drei Faktoren spielen hier eine wichtige Rolle:

  • Zeit: Was muss wann in welcher Qualität erreicht werden?
  • Umfang: Wie viel ist dieses „was“?
  • Qualität: Wie gut muss das Gelernte abrufbar sein?

Sobald man sich mit diesen drei Punkten befasst hat (in Anlehnung an das magische Dreieck im Projektmanagement) kommt das mit den Zielen und den Belohnungen ganz von selbst. Und plötzlich ist man stolzer Besitzer einer international anerkannten Zertifizierung, wie beispielsweise die Azure Fundamentals Zertifizierung, die über die Cloud Academy erlangt werden kann. Am besten gleich reinschauen 😉


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